Projektarbeit

Übergang

Insbesondere Schülerinnen und Schüler mit zwar hohem Potenzial, aber geringer häuslicher Unterstützung sind im Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule benachteiligt. Hier setzt das themenspezifische Vertiefungsangebot „Übergang Grundschule-Gymnasium“ an. Mithilfe einer schulstufenübergreifenden Kooperation zwischen Grundschulen und den Ganz In-Gymnasien werden zwischen den Schulen abgestimmte Produkte und Strategien in den Bereichen Diagnostik und Beratung entwickelt, erprobt und implementiert.

An dem themenspezifische Vertiefungsangebot „Übergang Grundschule-Gymnasium“ nehmen Lehrkräfte der Ganz In-Gymnasien und umliegende Grundschulen Teil. Diese werden in Netzwerken organisiert. Neben dem Institut für Schulentwicklungsforschung erhalten sie durch Frau Prof. Dr. van Ophuysen von der WWU Münster Unterstützung.

Die inhaltliche Arbeit in den Netzwerken findet auf zwei Ebenen statt: Die erste Säule fokussiert den Einsatz eines Dokumentationsbogens zur Verbesserung der schulstufenübergreifenden Kommunikation im Übergang zu Diagnosezwecken. Die zweite Säule ist der Einsatz dieses Dokumentationsbogens zur Unterstützung von Elternberatungsgesprächen in der Grund- und weiterführenden Schule.

Der zeitliche Ablauf sieht wie folgt aus: Im ersten Jahr adaptieren die Netzwerke einen Dokumentationsbogen und arbeiten dazu ein Konzept aus. Im zweiten Jahr stehen die Implementation und der Transfer des Dokumentationsbogens im Mittelpunkt. Außerdem erarbeiten die Netzwerke mithilfe des Bogens ein Konzept für Elternberatungsgespräche. Im dritten Jahr gilt es, dieses zu implementieren und an andere interessierte Schulen zu transferieren.

Während der Projektlaufzeit sind folgende Forschungsfragen leitend:

Welche Produkte und Strategien entwickeln die schulübergreifenden Schulnetzwerke? Wie kommen diese zum Einsatz? Wie können die Produkte hinsichtlich ihrer Wirksamkeit beurteilt werden?

Zur Beantwortung der Fragen werden einerseits alle im Projekt entwickelten Produkte und Strategien erhoben. Andererseits findet eine Befragung aller Lehrkräfte der beteiligten Schulen sowie der Kontrollschulen prä/post statt. Für vertiefende Informationen sollen zusätzlich im Projektverlauf Interviews mit Lehrkräften geführt werden.

Interessierte Schulen und Projekte können gerne Kontakt aufnehmen, um weitere Informationen zu erhalten.

 

Teilnehmende Schulen:

Arnsberg: Franz-Stock-Gymnasium

Castrop-Rauxel: Ernst-Barlach-Gymnasium

Duisburg: Abtei-Gymnasium

 

Kontakt:

Dr. Katharina Sartory
Martin-Schmeißer-Weg 13
44227 Dortmund
Tel.: 0231/755-6203
E-Mail: katharina.sartory@tu-dortmund.de